XIII. Ballenstedter TT-Tage am 25.08.2007

Der Freitag.
Am späten Nachmittag ging es los. Das Unternehmen "Spaß und Spiel in Ballenstedt" konnte beginnen.
Mit dabei: Beifahrer Ronald, der Titelverteidiger Stefan, meine das Auto steuernde Wenigkeit und der Reisegruppenleiter und ortskundige Karsten.

Nach ca. 2,5 Stunden waren wir (ohne Komplikationen) im Vorharzstädtchen Ballenstedt angelangt. Zugleich wurden wir mit den örtlichen Sehenswürdigkeiten und Begebenheiten ("Das ist die Lungenheilklinik", "Dort wohnt...", "Das ist das Auto von...") bekannt gemacht. Bei einem ehemaligen Vereinskameraden von Karsten schauten wir uns dessen neues Haus an; bei einem anderen bekamen wir die Schlüssel für das riesige Sportgelände und die Halle. Doch bevor wir zu abendlicher Stunde noch unserem Sport frönen konnten, speisten wir recht köstlich beim ortsansässigen Griechen. Auch der ein oder andere Ouzo wurde natürlich vernichtet. Die nachfolgenden Trainingsspiele waren folglich nicht sehr aussagekräftig, verliehen uns aber die nötige Bettschwere.

Da unsere Unterkunft direkt an der Halle lag, hatten wir von allen Teilnehmern den kürzesten Anfahrweg (was vielleicht zum Vorteil wurde). Statt morgens duschen zu gehen, empfahl mein ortskundiger Zimmernachbar ein ausgiebiges Bad im (angeblich) nahegelegenen Kunstteich (in Berlin würde man sagen: Baggersee). So erfrischend auch der Sprung ins kühle Nass wurde, umso widriger waren Hin- und Rückweg. Gezeichnet von Brombeersträuchern, Brennnesseln und (mit Badelatschen) schier unüberwindbaren Maschendrahtzäunen mit Stacheldraht, gelangten Karsten und ich (leicht lädiert) dennoch rechtzeitig wieder zur TT-Halle, in der sich die Eifrigsten schon warmspielten.
Wir griffen auch sofort zum Schläger und musterten unsere Gegnerschaft. Da die Gruppen bereits ausgelost waren, konnte uns unser Ballenstedter Vereinskamerad über Stärken und Schwächen der jeweilgen Spieler aufklären.

Die Vorrunde verlief für alle Ostkreuzer recht zufriedenstellend. Es gab trotz einiger knapper Spiele keine Niederlage zu verzeichnen; Stefan verlor noch nicht einmal einen Satz.

Mit Ronald's unerwarteter Niederlage starteten wir in die Endrunde. Stefan, Karsten und ich gewannen recht klar und taten selbiges auch im Viertelfinale. Folglich standen drei OMEGAner im Halbfinale, in dem sich Karsten nicht für die Finalniederlage im Vorjahr (gegen Stefan) revanchieren konnte; am Ende aber einen achtbaren 3. Platz belegte. Der Käp'ten unserer Ersten erreichte nach spannendem Spiel gegen den Quendlinburger Kaczor (sozusagen der beste Nicht-Ostkreuzer) dahingegen dieses Mal das Finale. Dort lauerte jedoch "die Maschine" Stefan. Ohne jegliche Chance auf einen Satzgewinn meinerseits musste ich (leider) dem Sieger gratulieren.

Insgesamt belegten wir also die Plätze 1, 2 und 3.

Die Dusche nach Turnierschluß hatten wir uns folglich mehr als verdient. Nach einem Kaffee verabschiedeten wir uns von Ballenstedt und ließen uns auf der recht zügigen Heimfahrt nur noch von einem "goldenen M" kurzzeitig aufhalten.tk